Schneeerzeuger für Spaß auf 14 Pisten

Bislang größtes Beschneiungsprojekt im Sauerland

Ein Beschneiungsprojekt in solcher Größenordnung hat es bislang in der WintersportArena Sauerland noch nicht gegeben: Für rund vier Millionen Euro hat das Skiliftkarussell Winterberg seine Beschneiungsanlage ausgebaut. Damit verdoppelt das größte zusammenhängende Skigebiet nördlich der Mainlinie die Anzahl seiner beschneiten Pisten auf 14.
22 Schneeerzeuger machten bisher die Skihänge schneesicher, 45 sollen es demnächst sein. Sie sollen neben den bisherigen Hängen weitere Pisten am Bremberg und am Herrloh beschneien. Darunter befinden sich auch zwei Rodellifte. Um die komplette Anlage mit ausreichend Wasser zu versorgen, ist ein 10.000 Kubikmeter fassender Speicherteich angelegt worden. Mehr als sechs Kilometer Rohrleitungen und zehn Kilometer Kabel sind notwendig, um alle Pisten mit Wasser und Strom zu versorgen. Das neue Pumpenhaus ermöglicht ein zentrales Wassermanagement vom Bremberg aus. Auch an den Naturschutz haben die Betreiber gedacht. Ein Teil der Renaturierungsmaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Rund um den Teich werden nach dem Winter hochwertige Laubgehölze angepflanzt. Damit die Teichfolie nicht sichtbar ist, soll eine begrünte Flachwasserzone entstehen. Das Vier Millionen Euro Projekt wird mit Landesmitteln gefördert. In den vergangenen vier Jahren hat das. Skiliftkarussell rund 10 Millionen Euro in den Ausbau von Beschneiung und Liftanlagen investiert. Für den aktuellen Ausbau. der Beschneiungsanlage werden erstmals Landesmittel in Anspruch genommen.

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Da wurden selbst die Skilegenden neidisch!

Rosi Mittermaier und Christian Neureuther bei der Einweihung

Zur Einweihung der neuen Beschneiungsanlage im Skiliftkarussell Winterberg hatte ,die WintersportArena Sauerland zwei ganz besonders Skiexperten eingeladen. Die Wintersportlegenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther waren aus Garmisch Patenkirchen angereist, um die Vier MiIIionen Euro Anlage gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Skiliftkarussells, Christoph Klante, dem Vorsitzenden der WintersportArena, Michael Beckmann, und Bürgermeister Werner Eickler einzuweihen.

Stolz konnte Christoph Klante mit etlichen beeindruckenden Zahlen aufwarten. Von den nun 14 beschneibaren Pisten, gibt es an 10 Hängen Flutlichtanlagen. Auch Heinz Wemhoff, Geschäftsführer des Skikarussells Altastenberg stellte das nun nach langem hin und her abgeschlossene Bauvorhaben der Beschneiungsanlage in Altastenberg vor. MdL Hubert Kleff und Walter Jakobs vom Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie lobten das beispielhafte Engagement der Liftbetreiber. Schließlich wurden neben den 4 Millionen Euro Förderung vom Land 14 Millionen Euro durch die Liftbetreiber investiert. ,,Die WintersportArena ist eine absolute Erfolgsstory"' so Walter Jakobs.
,,Vor fünf Jahren gab es die Prognose, dass aus den bis dahin 330.000 Gästen pro Winter eine Million werden sollte, das wurde dank der Schneesicherheit bereits im vergangenen Winter erreicht".

Neureuther: „Vorbildliche Arbeit“

Ganz besonders freute sich natürlich Werner Eickler über die Fertigstellung der Bauarbeiten am „Filetstück“ der WintersportArena. ,,Den Investitionen in die Schneesicherheit folgen viele weitere Investitionen im Gastgewerbe und allem was dazu gehört, das schafft Arbeitsplätze und stärkt ,die Region“, so Eickler. Der geplante Bau eines Ferienparks am Rande des Skigebiets ist der nächste Schritt in diese Richtung.
„Zukünftig werden die Investitionen natürlich nicht mehr so üppig sein“, so Michael
Beckmann, „aber nun kommt die Verbesserung der Qualität rund um den Wintersport dran, komfortablere Aufstiegshilfen der Ausbau des nordischen Bereichs und die Verbesserung der Verkehrsanbindung zur Autobahn stehen auf dem Programm.“ Christian Neureuther zeigte sich nach allem was er über die WintersportArena gehört hatte neidisch: „Ich habe heute gehört, dass es hier 45 Schneeerzeuger gibt, bei uns in Garmisch Patenkirchen sind es gerade mal 30. Da steigen einem die Tränen in die Augen“, schmunzelte er. „Skifahrer sind verwöhnt, sie wollen den perfekten Service. Daran wird hier in Winterberg vorbildlich gearbeitet“, gratulierte er den Liftbetreibern. Rosi Mittermaier war bereits 1989 in Winterberg und zeigte sich begeistert darüber, was sich alles zum Positiven verändert hat.
Besonders lobte sie aber auch die WintersportArena Card. „Als Skifahrer geht einem das Herz auf, wenn man problemlos mit einer Karte in vielen Gebieten Ski laufen kann“, so die Expertin. Das Ehepaar schloss nicht aus, bald auch im Sauerland Ski zu fahren.

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Panorama Erlebnis Brücke nimmt Gestalt an

Zwei Drittel der Brücke stehen schon – Baufirmen feiern Richtfest

Ganze 250 Meter des massiven Stahlgerüstes stehen bereits. Die Panorama Erlebnis Brücke windet sich immer weiter um die Winterberger Kappe. Zwei Drittel des 435-Meter-Monuments sind fertig. Jetzt haben die Baufirmen Richtfest gefeiert.

Insgesamt 410 Tonnen Stahl werden verbaut, um ein massives Trägerwerk zu schaffen. Von insgesamt 17 Stützen stehen schon 12, jeweils 10 Meter tief im Boden verankert. 1.200 Kubikmeter Beton sind notwendig, um dem riesigen Bauwerk die richtige Festigkeit zu geben. So soll ein Schwanken des Gerüstes bei Wind vermieden und dem Hang oberhalb der Bobbahn mehr  Stabilität gegeben werden. Auf rund 1.000 Quadratmeter sanft ansteigendem Holzwegen sollen im September schon die Besucher entlangschlendern und die herrliche Aussicht genießen.

Dabei soll neben Naturgenuss, dem Gefühl von Freiheit und Weite auch der Nervenkitzel nicht zu kurz kommen. Wer will, kann in schwindelerregender Höhe demnächst schwankende Spaßelemente betreten. Natürlich umgeben von sicheren Netzen. Die Hängebrücke steht bereits. Tellerbrücke und Skyboa sind vorbereitet. Stück für Stück geht es jetzt weiter, bis alle 17 Säulen stehen und am Ende die Röhrenrutsche installiert ist. Nach der Eröffnung soll im kommenden Jahr ein Waldlehrpfad Gestalt annehmen.

Hintergrund:
Mit seiner Kombination aus Natur, Panorama, Sport und Spaßelementen ist das Projekt deutschlandweit einzigartig. Das macht vor allen Dingen die große Anzahl an nationalen, ja sogar internationalen Sportstätten, die sich zu Füßen der Erlebniswanderer befinden. Sommer wie Winter bietet sich den Besuchern Sportgeschehen von allerhöchster Qualität: Das Training der weltbesten Bobfahrer und Rodler, spannende Wettkämpfe lassen sich sozusagen „aus der Loge heraus“ beobachten. Im Bikepark Winterberg, Deutschlands zurzeit angesagtestem Bikepark, trifft sich die europäische Mountainbikeszene und präsentiert dem Betrachter ihre waghalsigen Sprünge. Im Skigebiet Kappe, Teil des Skiliftkarussell Winterbergs, befindet sich direkt unterhalb der Panorama-Erlebnis-Brücke der Slalomhang, der mit 40 Grad Steigung steilste Skihang nördlich des „Weißwurstäquators“.

Ursprünglich stammt die Idee aus Kanada. Um die einzigartige Vegetation sozusagen aus der Vogelperspektive zu zeigen, führen brückenartige Wege die Touristen über Baumwipfel hinweg. In Deutschland gibt es bisher nur zwei solcher Projekte, eines in Thüringen und eines im Pfälzer Wald. Die Winterberger Brückenweg ist der einzige, der Natur, Spaß und Sporterlebnis in einem Ganzjahreskonzept verbindet.

Fakten:

  • 435 Meter Länge
  • Bis 20 Meter Höhe
  • Baukosten in Höhe von rund 2 Millionen Euro
  • Erwartete 60.000 Besucher pro Jahr
  • Zielgruppe sind Schulen, Familien, sport- und naturinteressierte Tagesgäste und Urlauber

Rund 1 Millionen Tagegäste besuchen alljährlich Winterberg

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Sport, Spaß und Naturerlebnis 20 Meter über dem Erdboden

Winterberger Panorama-Erlebnis-Brücke soll bald 60.000 Besucher anlocken

Winterberg, den 26. April 2006

Für rund zwei Millionen Euro soll im kommenden Jahr in Winterberg eine Panorama-Erlebnis- Brücke entstehen. Auf einem 420 Meter langen Pfad wandern die Besucher rund 20 Meter über den Wald und die Winterberger Sportstätten hinweg. Mit seiner Kombination aus Natur, Panorama, Sport und Spaßelementen ist das Projekt deutschlandweit einzigartig und soll rund 60.000 Besucher pro Jahr anlocken.
Über die Sportstätten auf der Winterberger Kappe, die Bobbahn, das Skiliftkarussell und den Bikepark wandern die Besucher bis in den Wald hinein. Dabei genießen Sie die traumhafte Aussicht über weite Teile des Sauerlandes. Neben dem Panorama ist das Erleben und Kennenlernen der Natur eine besondere Attraktion. Ein Natur-Lehrpfad, zusammen mit der örtlichen Forstbehörde entwickelt, richtet sich insbesondere an Schulklassen und Familien mit Kindern. Spielerisches Lernen soll hier im Mittelpunkt stehen. In einem eigenen Lehrbereich sehen die Besucher zum Beispiel einen Fuchsbau, Eichhörnchennester oder Wurzelwerk von Bäumen, wie es sich normalerweise unter dem Erdboden verbirgt.
Doch soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. In den Panorama-Brückenweg sind spezielle Funelemente integriert. Dazu gehört eine schwankende Hängebrücke und ein „Dschungelweg“. Wer den Adrenalinkick liebt, balanciert in schwindelerregender Höhe über ein armdickes Tau – umgeben von sicheren Netzen, damit nichts passieren kann. Schwankend bewegt sich der abenteuerlustige Gast auch auf der Tellerbrücke von Plattform zu Plattform. Wer mag kann am Ende des Weges durch eine Röhrenrutsche den Weg zurück nach unten suchen.
Einzigartig macht den Winterberger Panorama-Brückenweg die große Anzahl an nationalen, ja sogar internationalen Sportstätten, die sich zu Füßen der Erlebniswanderer befinden. Sommer wie Winter kann er auf der Winterberger Bobbahn den Sportlern beim Training zuschauen und während der Saison sogar spannende Wettkämpfe sozusagen aus der Loge heraus beobachten. Der Bikepark Winterberg, Deutschlands zurzeit angesagtester Bikepark, befindet sich ebenfalls in direkter Sichtweite. Die europäische Mountainbikeszene trifft sich dort und präsentiert dem Betrachter ihre waghalsigen Sprünge. Weiter führt der Weg ins Skiliftkarussell Winterberg hinein, dem größten zusammenhängenden Skigebiet in Mittel- und Norddeutschland. Neben einer leichten und einer mittelschweren Piste, erblickt der Wanderer den Slalomhang, den steilsten Skihang nördlich des „Weißwurstäquators“.
„Das neue Projekt passt prima in unser Tourismuskonzept auf der Kappe“, freut sich Winterbergs Tourismusdirektor Michael Beckmann. „Aufgrund der vorhandenen Sportstätten ist die Infrastruktur bereits vorhanden und kann mit genutzt werden. Außerdem können wir den Panorama-Brückenweg sehr gut in unsere Wanderangebote integrieren.“
Die Planung zur Panorama-Erlebnis-Brücke ist soweit in „trockenen Tüchern“, der Bauantrag ist eingereicht. Sofern das Genehmigungsverfahren abgeschlossen ist, soll direkt nach der Schneeschmelze mit dem Bau begonnen werden. Nach sechsmonatiger Bauzeit sollen im Oktober die ersten Wanderer die Brücke betreten.

Hintergrund:
Ursprünglich stammt die Idee aus Kanada. Um die einzigartige Vegetation sozusagen aus der Vogelperspektive zu zeigen, führen brückenartige Wege die Touristen über Baumwipfel hinweg. In Deutschland gibt es bisher nur zwei solcher Projekte, eines in Thüringen und eines im Pfälzer Wald. Die Winterberger Brückenweg ist der einzige, der Natur, Spaß und Sporterlebnis in einem Ganzjahreskonzept verbindet.

Verantwortlich ist die Panorama-Erlebnis-Brücken GmbH, der Betreiber führt ebenfalls den Bikepark Winterberg und die direkt danebenliegende Sommerrodelbahn. Zielgruppen sind Schulen und Familien, die vielfach extra aufgrund der neuen Attraktion anreisen sollen, sowie Wanderer und ein Großteil der rund eine Millionen Tagesbesucher, die alljährlich nach Winterberg kommen.

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Weltgrößter Backenzahn

in Winterberg zu sehen

Im vergangenen Februar hat Winterberg den weltweit größten Backenzahn aus Schnee erstellt. Ganze 6,80 Meter von der Kaufläche bis zur Wurzel maß der Unterkiefer-Backenzahn der nach insgesamt 13 Stunden Arbeit von 15 Helfern auf dem Marktplatz in der Unteren Pforte erstrahlte.
Der bis dahin gehaltene Weltrekord von 1998 über 5,35m wurde somit von den Winterbergern deutlich überboten.

Für die Umsetzung dieses Riesen-Zahnes wurde allerdings nicht nur ausreichend Schnee, sondern auch ein Gerüst für die Füllung mit einer Höhe von 6 Metern und 8,50Meter Umfang benötigt. Die Firma Eickmann Bauunternehmung sorgte schon Tage vor der Modellierung dafür, dass der Turm aus Schnee und Eis diese Weltrekordhöhe erreichte. Nachdem die äußere Schalung aufgebaut war wurde der „Turm“ tagelang mit Schnee befüllt und mit Wasser besprüht. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und Schneefall verwandelte sich das Schnee-Wasser-Gemisch zu Eis und bot ein ideales Verhältnis zum Schnitzen und modellieren.

Mit Zusammenhalt, Willen und Handwerkskunst wurde der Eintrag in das Guinessbuch der Rekorde geschafft.

Das wichtigste an der Aktion war jedoch nicht den Weltrekord zu brechen, sondern die Idee den Laien die Arbeit eines Zahntechnikers oder eines Zahnarztes näher zu bringen. Ihnen zu zeigen wie viel handliches Geschick man in diesem Beruf haben muss.

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EICKMANN BAUT MIT

AM SESSELLIFT DER NÄCHSTEN GENERATION

Im Hochsauerland liegt das Skigebiet Winterberg. Es hat ein enormes Einzugsgebiet:

In nur eineinhalb bis zwei Autostunden ist es von Frankfurt, vom Ruhrgebiet und von Kassel, in drei von Holland erreichbar. Hier entsteht die erste kuppelbare
6er-Sesselbahn mit automatisch ver- und entriegelbaren Sitzen: kindergerecht und gleichzeitig komfortabel auch für Erwachsene. Ein echter Renner, wie sich schon vor der Fertigstellung feststellen läßt.

Winterberg liegt am Nordostrand des sanften Rathaargebirges, dessen höchste Erhehung der Kahle Asten mit 841 m ist. Die Gegend hat als Skigebiet Tradition. Wesentlich geprägt wurde die Entwicklung dieses Skigebietes zu einem leistungs-fähigen Skikarussel durch einige innovationsfreudige Unternehmer. Einer von ihnen war Walter Quick, Vater der beiden Eigentümer des neuen 6-CLD „Quick-Jet“, Reiner und Harald. Beide sind nicht nur Seilbahner: Reiner Quick betreibt eine Firma für Elektraanlagen und -installation, sein Bruder Harald hat einen Fahrrad-Fachhandel. Doch Vaters Pioniergeist haben beide im Blut: Der Quick-Jet ist nämlich die erste kuppelbare Bahn in der Region.

Erster 6CLD im Sauerland

Das Ski-Areal der Ouicks am Flutlichthang verfügte bislang über zwei Schlepplifte, wovon einer durch den Ouick-Jet ersetzt wird.

Weshalb erläutert Reiner Quick: Die alten Anlagen sind an die 40 Jahre alt. Sie wurden vor 12 Jahren renoviert. „Aber nun sind sie endgültig in die Jahre gekommen.“ Ein Kollege in der Nachbarschaft habe vor vier, fünf Jahren einen fix geklemmten 4er-Sessellift gebaut; diese Bahn sei viel besser frequentiert als ein Ankerlift in der Nachbarschaft, der noch dazu zu wenig Förderleistung habe. Außerdem, ergänzt Bruder Harald, sei die Beschneiung und Pflege der Schleppliftspur nicht problemlos. - Mit der Beschneiung ihrer Anlagen begannen die Ouicks vor drei Jahren. Gleichzeitig installierten sie die Flutlichtanlage. Sie landeten damit einen großen Coup.

Dass ein 6-CLD, und nicht wie ursprünglich angedacht ein fixer 4er, installiert wird, lag an einer eingehenden Bedarfsanalyse. - Es ist davon auszugehen, dass auch der zweite Schlepplift, der in 50m Entfernung parallel verläuft, nach dem kommenden Winter abgetragen wird.

Die Bergstation ist bereits abgebrochen. Harald Quick: „Auf der Bergkuppe wäre es sehr eng, weil dort nicht nur unsere Bergstationen sind, sondern auch ein Nachbarlift ankommt. Jetzt haben wir für unsere 6er-Bahn einen Superplatz.“

Erste 6er-Sesselbahn mit Kinderbügel

Die Nachbarn bestaunen die Bahn jedenfalls: die Uni-G-Station mit Garagierung; die Revisionsbühne in der Talstation; den 90°-Ausstieg; die hohe Förderleistung, die um 25 Prozent höher ist als die eines vergleichbaren fixgeklemmten Sessellifts. Und eine Weltneuheit wird Fachbesucher von weither anlocken: Der Kinderbügel für kuppelbare Bahnen mit automatischer Verriegelung im Tal und automatischer Entriegelung in der Bergstation.

Technische Daten Winterberg

  • Höhenunterschied 86 m
  • Fahrtstrecke 351 m
  • Fahrgeschwindigkeit 3,5 m/s
  • Förderleistung 3000 P/h
  • Fahrbetriebsmittel 32
  • Fahrzeit 1,9 min
  • Seildurchmesser 43 mm

Der automatische kindergerechte Schließbügel für kuppelbare 6er-Sessel ist eine Weltneuheit. Der Schließbügel ist doppelrohrig und tiefer gezogen als bei normalen Schließbügeln. Da Erwachsene und Kinder die gleichen Sessel benützen, muss auf den Fußraster verzichtet werden. Die Füße lässt man einfach baumeln. Reiner Quick, einer der Eigentümer und passionierter Skifahrer, sieht das als Vorteil:

Die Bahn sei kurz, man fahre nicht einmal zwei Minuten. Da sei es bequemer, die Beine samt Skiern baumeln zu lassen als sich erst einzurichten und gleich danach die Skier wieder von der Auflage zu nehmen.

Harald (links) und Reiner Quick: „Der neue 6CLD ist für sportliche Skifahrer besser - und für Kinder sicherer. Außerdem hat er mehr Kapazität als unsere beiden alten Schlepplifte
So sieht die idyllisch gelegene Talstation am Flutlichthang in Winterbeg mit garagierten Sesseln aus. In der „Wintersport-Arena Sauerland, dem größten Schneevergnügen nördlich der Main-linie“ gibt es an die 150 Liftanlagen mit 280 Hektar Pistenfläche und 30 beschneiten Pisten.

Weitere Projekte der Firma Doppelmayr unter: http://www.doppelmayr.com

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